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Hallo zusammen,

Weihnachten steht schon wieder fast vor der Türe und wir, das Team der Jedipedia, wollen euch die Advents- bzw. Vorweihnachtszeit ein wenig versüßen. Dazu erwartet euch an jedem Adventssonntag eine kleine Überraschung. Beginnen werde ich mit einer fiktionalen Weihnachtsgeschichte aus dem Star Wars-Universum.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und einen schönen 1. Advent!


Geschichte

Im Cockpit begann plötzlich alles zu blinken, mehrere Sirenen heulten auf. Da ich nicht schlafen konnte, war ich alleine im Cockpit. Sofort weckte ich den Rest über das Intercom. Raiik war der Erste im Cockpit. „Was ist los?“, fragte er atemlos. „Ich weiß es nicht, es fing aber einfach so plötzlich an!“, antwortete ich ihm leicht panisch. Roanda, die inzwischen auch eingetroffen war, beugte sich über meine Schulter. „Scheint als wäre mit dem Hyperantrieb was nicht in Ordnung...“, murmelte sie und warf sich direkt in den Pilotensitz. Sie war die begabteste technikbegeisterte Twil‘lek, die ich kannte, also hatte sie jetzt das Kommando. „Systemcheck durchführen!“ rief sie in die Menge der versammelten Padawane. Schnell hatten alle ihre Position gefunden. „Druck in Ordnung!“, rief Kec. „Der Reaktor ist auch OK“, kam es von Kun, „Aber irgendwas stimmt mit dem Energiefluss nicht...“. „Ich kann nachgucken!“, rief ich. „Nicht nötig“, rief Roanda über die Schulter, während sie hektisch auf einer Tastatur eintippte. „Oh, nein...“, entfuhr es ihr, als das Display vor ihr wirre Zahlen und Buchstaben ausgab. „Was ist?“, fragte Ayalana, die ihr über die Schulter zusah. „Ich glaube, der Hyperantrieb hat ein Energieleck, wenn wir ihn nicht sofort abschalten, saugt der uns noch alles leer“, sagte sie blass. „Aber wir sind hier doch mitten im Nirgendwo!“, wandte Raiik ein. „Recht die junge Roanda hat“, entschied Yoda, als auch er ins Cockpit kam. „Meister Yoda, der Hyperantrieb hat ein Energieleck, wenn wir ihn nicht sofort Abschalten, schaffen wir es nicht mal bis Illum, vom Rückweg ganz zu schweigen...“, erklärte Roanda. „Wissen ich es bereits tue, handeln du jetzt musst schnell.“ „Verstanden!“, bestätigte Roanda und drückte schnell einige Knöpfe. „Rückfall in den Normalraum in 3, 2, 1...“ Sie drückte einen Hebel nach vorn und das weiß-blaue Farbspiel vor der Cockpitscheibe verzerrte sich zu hellen Streifen. Aus den Streifen formten sich langsam wieder Millionen von kleinen Punkten, die sich deutlich von ihrem schwarzen Hintergrund abhoben. Ein Punkt wurde dabei immer größer und größer. Kun fiel es als erstes auf: “Da ist ein Planet direkt vor uns!“. Roana guckte von ihren Sensorbildschirmen auf. „Den können wir umfliegen, das sollte kein Problem sein.“ „Rechts rum könnten wir es schaffen“, schätzte Kec ein. „Ok“, kam es von Roanda zurück und sie drückte den Steuerknüppel nach Rechts.

„Puh, das hätten wir geschafft...“ sagte Ayalana, als sie die Hälfte des Planeten umrundet hatten. „Noch nicht ganz, da ist ein Asteroidenfeld, direkt vor uns!!“ rief ich plötzlich, als ich ganz viele kleine Punkte vor uns sah. Natürlich kamen mir die Asteroiden nur so klein vor, in Wirklichkeit waren manche von ihnen dreimal so groß wie unser Schiff. Es lief mir kalt den Rücken runter. Ramda fluchte und riss am Steuerknüppel herum. Aber es war zu spät: Unser Schiff wurde plötzlich von einem Einschlag wie bei einem Erdbeben durchgeschüttelt. Alle schrien auf und klammerten sich an den nächstbesten Sachen fest, die sie finden konnten. Alles was bisher lose rumgelegen hatte, flog mit einem Mal quer durch das Schiff. Roanda wurde zwar beinah aus dem Sitz geschleudert, hielt sich aber verkrampft weiter am Steuerknüppel fest. Ein weiterer Einschlag erschütterte das Schiff. Das Kreischen des Metalls schmerzte allen in den Ohren. „Notlanden auf den Planeten wir müssen, sofort!“, rief Yoda gegen den Lärm an. „Ich… Versuch… es… ja… !“ kam es verbissen vom Pilotensitz zurück. Es vergingen noch mehrere weitere Einschläge, bis sie endlich das Schiff aus dem Asterdionenfeld herausmanövriert hatten. Aber dann stürzten wir regelrecht der Planetenoberfläche entgegen. „Festmachen, das wird eine Bruchlandung!“, rief die Twi‘lek, die immer noch heftig mit dem Schiff kämpfte. Schnell nahmen alle ihre Plätze ein. „Das wird heftig!“, warnte Roanda, als wir in die Atmosphäre eintraten und einen kurzen Blick auf die verschneite Oberfläche bekamen. Dann bohrte sich das Raumschiff ins Eis und mit einem mal war alles sehr still.

Als Ayalana wieder zu sich kam, war es dunkel im Cockpit. Einzig die Blitze, die über die Kontrollen zuckten spendeten etwas Licht. Sie sah sich um. Yoda schien auch grad erst wach geworden zu sein, Raiik stöhnte vor sich hin und Kec begann auch sich zu regen. Lediglich Kun und Roanda hingen noch schlaff in ihren Gurten, wobei Roanda an der Stirn blutete. Sie musste sich ihren Kopf am Steuerknüppel gestoßen haben. Ayalana öffnete vorsichtig ihren Gurt, wobei sie beinah gestürzt wäre. Vorsichtig griff sie nach dem Medi-Kit, was in einem Fach in der Decke des Cockpits verstaut war. Als sie es hatte, hangelte sie sich bis zu Roanda vor und versorgte ihre Wunde. Nun kam auch Kun wieder zu sich. „Was ist passiert?“ fragte er. „Wir sind abgestürzt. Roanda konnte noch so grade das schlimmste verhindern“ antwortete Kec, bevor irgendwer anderes was sagen konnte. „Wir sollten einen Notsignal absetzen“ schlug Kun vor. Ayalana beugte sich über die Konsole. „Ich glaube nicht, das wir das schaffen, das komplette System ist schwer beschädigt.“ „Das Cockpit verlassen wir müssen“, sagte Yoda, der sich schon aus seinen Gurten befreit hatte und den Weg zum Gemeinschaftsraum freimachte. „Kec hilfst du mir mit Roanda?“ fragte Ayalana, während sie sie aus ihren Gurten befreite. „Natürlich“, antworte Kec und fing Roanda sanft auf, als sie ihm schlaff entgegen kippte. Gemeinsam trugen sie sie in den Gemeinschaftsraum, wo die Twi‘lek auf eine Bank gelegt wurde. „Meister Yoda, könnt ihr ihr helfen?“ fragte Raiik besorgt. „Hmm, versuchen ich es kann...“, sagte er, setzte sich neben Roanda und legte seine Hand auf die Stirn des Mädchens. Er schloss angestrengt die Augen und konzentrierte sich. Auf einmal schreckte Roanda hoch. Yoda öffnete die Augen wieder und ein lächeln huschte über sein Gesicht. „Du bist wieder aufgewacht!“, rief Kun erfreut und umarmte sie. Der Rest stimmte darin ein, doch Roanda schüttelte sie ab und fragte „Habt ihr schon ein Notsignal abgesetzt?“ „Nein, das komplette System ist zerstört.“, antwortete Ayalana. „OK, dann müssen wir jetzt in die Richtung“, sagte sie und zeigte in eine Richtung. „Wieso so sicher du dir bist?“, warf Yoda ein. „Ich habe diesen Ort in der Macht aufleuchten sehen, als ich bewusstlos war.“, erklärte sie. „Hmm, gehen wir sollten. Nicht mehr sicher dieses Schiff ist.“ entschied Yoda. Also machten wir uns auf den Weg. Als wir an dem Ort ankamen, den Roanda gespürt hatte, fanden wir einen alten Hangar vor. Wir untersuchten ihn und als wir sicher waren, dass der Komplex ungefährlich war, schalteten wir den Strom ein. Als das Licht anging, konnten wir erkennen, dass der Hangar noch viel weiter in den Berg getrieben worden war, als wir vermutet hatten. Am Ende der riesigen Halle standen noch einige Kisten. Als wir die Kisten öffneten, wussten wir wozu der Hangar mal gedient hatte: Es war ein altes Schmugglerversteck. Alle Kisten waren voller Wertsachen und Waffen. Bis auf eine: „Leute guckt euch das mal an!“ rief Kun als er eine Kiste öffnete. „Wow, voller Funk-technik!“, rief Roanda. „Da ist ein Transportables Langstrecken Kom mit dabei, damit können wir die Republik benachrichtigten!“ Sofort bauten wir alle gemeinsam das Kom auf. Als es fertig war, stellten wir es nach draußen. „Flotte der Großen Armee der Republik, dies ist ein Notruf, bitte Antworten sie!“ - „Hier spricht CL-20-3523 von dem Kreuzer Laudable. Bitte identifizierten sie sich!“ - „Hier spricht Commander Roanda Ris, wir sind hier zusammen mit Meister Yoda und einigen weiteren Padawanen abgestürzt und benötigen dringend Hilfe“ - „Die Laudable hat verstanden, wir schicken ein Rettungsteam los.“

Nach zwei Stunden eisigen Wartens, hörten sie plötzlich ein Kanonenboot näher kommen. Das Com knackte „Guten Tag, General, Commanders, Leutnant Timm hier, sie hatten einen Rückflug ins Warme gebucht?“